Arbeitskreis Fische

Es werden ein bis zwei Exkursionen und Besichtigungen je Jahr in Bremen und Niedersachsen durchgeführt. Aufgesucht werden Küste, Weser und Nebenflüsse, Häfen und Gräben, wo wir mit Keschern und einem feinmaschigem Wadennetz Kleinfischarten und Jungfische grösserer Arten fangen. Dreistachlige- und Neunstachliger Stichling Dabei gelangen nicht “nur” Fische ins Netz: natürlich nehmen wir auch interessante Beifänge an aquatischen Insekten und Krebstieren wahr; und Wasserpflanzen finden ebenfalls unsere Beachtung.

StichlingeRegelmässig nehmen wir an Treffen des aquaristisch und artenschützerisch orientierten bundesweiten “Arbeitskreises Kaltwasserfische und Fische der Subtropen” teil, wo es dann nicht nur um einheimische Fische geht, sondern auch um europäische Fische und solche in klimatisch gemässigten Regionen anderer Erdteile. Auch hier stehen Besichtigungen, wie z.B. bestimmte Gewässerabschnitte oder das Hinter-die-Kulissen-Gucken in öffentlichen Aquarien, an.

Gelegentlich sind wir Gäste bei interessanten Aktivitäten der Sportanglervereine, wie z.B. beim Meerforellenfang per Elektrofischerei zur Gewinnung von Laich und “Milch” zwecks Brutgewinnung und Förderung der Bestände mit lokal angepassten Populationen. Oder wir lassen uns durch Lachsbrutanstalten in Nordwestdeutschland führen und uns die angewandte Technik erklären.

 Leitung: Hans-Joachim Scheffel

 

Arbeitskreis-Poster

Ein Poster anlässlich der Ausstellung zum 150-jährigen Jubiläum des NWV's.

Der Arbeitskreis Fische Link: Download Ak-Poster

 

Buchbesprechung

Axel Gutjahr (2021): CoverDie Süßwasserfische Mitteleuropas. Merkmale, Verbreitung und Lebensweise der häufigsten Arten.- Quelle & Meyer Verlag Wiebelsheim, 195 S, 19,95 € plus Versand.
Kurze Rezension zum Buch: »
Verlagsangaben: "Ob Aal, Bachforelle, Grundel, Hecht oder Wels – dieses Buch stellt 68 Süßwasserfische vor, die in Mitteleuropa zu finden sind. Axel Gutjahr unterscheidet zwischen fließenden Gewässern, wie Bächen oder Flüssen, und stehenden, also Seen, Tümpeln oder Teichen. Neben wichtigen Bestimmungsmerkmalen, ihrem dem Lebensraum angepassten Körperbau und den Verbreitungsgebieten beschreibt der Autor die bevorzugten Biotope und informiert über Nahrung und Laichzeit, aber auch über die faszinierenden Jagd- und Vermehrungsstrategien der häufigsten, in mitteleuropäischen Süßgewässern vorkommenden Wirbeltiere.
Dieser höchst informative Naturführer macht neugierig und regt dazu an, unsere heimischen Fische besser kennenzulernen."

Kommentar: Dies ist ein durchaus zu empfehlendes kleines und ob der guten Binde- und Druckqualität preislich günstiges Buch über unsere heimische Fischwelt. Die Texte sind kurz gehalten und bieten dennoch viele Informationen. Nach kleinen Fehlern im Text muss man lange suchen und diese trüben nicht den guten Gesamteindruck. Den Fehler bei der Einteilung der Neunaugen in einem Einleitungskapitel dürfte der Autor im Nachhinein wohl selbst gerne ungeschehen sehen wollen.
Allerdings: Bei der Auswahl neu eingewanderter und exotischer Fische in Mitteleuropa gibt es Ergänzungsbedarf. Aus norddeutscher Sicht fehlen ein paar Arten und der in Fließgewässern Mitteleuropas häufige Hasel (Leuciscus leuciscus) fehlt im Buch gänzlich. (Hans-Joachim Scheffel)

 

 
 

Foto: Stichling
Foto: Kristian Kankainen (Ausschnitt). CC BY SA 3.0

Alljährlich wird vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) eine Fischart zum "Fisch des Jahres" gewählt, für 2018 ist der Dreistachlige Stichling (Gasterosteus aculeatus) auserkoren.

Die neuere Literatur über Stichlinge im Bereich Bremen und umzu ist:

Alljährlich wird vom Deutschen Angelfischerverband und dem Bundesamt für Naturschutz eine Fischart zum "Fisch des Jahres" gewählt, für 2017 ist die Flunder Platichthys flesus auserkoren.

  • Neu: eine Publikationsliste des Arbeitskreises Fische im NWV-Bremen: